• Unternehmen - Engagement
    Perspektiven stiften –
    Vom Hightech-Schlitten-"MOGLI"
    bis hin zur "CAVEMUS"-Notfallkarte

Engagement heißt: Über den Tellerrand blicken und handeln


Bio-Hühner

Das Bio-Hühner-Mobil in Wangen wird von Menschen mit Behinderung auf dem Albert-Rapp-Hof bewirtschaftet. Die Idee, dass Hühner in großem freiem Auslauf ein glückliches und artgerechtes Leben führen können, hat uns von VISIOfacto sofort begeistert. Deshalb unterstützten wir das Hühnermobil mit einer jährlichen Geldzuwendung, so dass hoffentlich in Zukunft noch viele Hühner die Gemeinde Wangen als Lebensraum empfehlen können und es immer mehr Nachahmer dieser sehr guten Einrichtung geben wird.

Darüber hinaus unterstützen wir den Hof (eine Einrichtung der Lebenshilfe) bei allen Fragen und um das Thema Energie – ehrenamtlich.




Initiative für EnergieEffizienz - iEnEff

iEnFF ist ein regionales Netzwerk, das Informationen für die Einsparung von CO2-Emissionen bündelt. Es wurde 2014 als gemeinnützige Einrichtung unter der Federführung des Landkreises Göppingen, deren Energieagentur und mit Beteiligung von VISIOfacto gegründet. Es ist bundesweit das erste Netzwerk dieser Art auf Landkreisebene und vermittelt kompetente Ansprechpartner mit langjähriger Erfahrung im Einsparen von Energie und Ressourcen. Umfassendes Wissen aus Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft kann hier nachgefragt werden: „Kleine und mittelständische Unternehmen wollen wir durch gezielten Informationsaustausch und Beratungen fördern, (…) energieeffizienter zu handeln. So schonen Sie Ihre Finanzen und das Klima.“

www.ieneff.de




Patenschaften stiften Perspektiven

Das Engagement über den Tellerrand hinaus kann viele Ausprägungen haben. Bei VISIOfacto gehören Seit 2012 Patenkinder in Afrika dazu: Mustapha aus Sierra Leone und Dancile aus Burundi, beide geboren 2008.

Warum?

Wir wollen Starthilfe geben, Perspektiven ermöglichen. WorldVision vermittelte uns Mustapha und Dancile. Monatliche Spenden, zwei Sonderspenden im Jahr sowie einige Pakete mit Sachspenden ist somit ein Signal, mit der Welt verbunden zu sein – nicht nur übers Internet und sonstige technische Möglichkeiten. Exemplarisch möchten wir den beiden Kindern aus Ländern in großer wirtschaftlicher Not auch das Gefühl geben, auf der Welt noch eine zweite Bezugsperson zu haben, die da ist, wenn es erforderlich sein sollte.





Praktikumsplätze

Umwelttechnik-Praktikumsplätze – damit Ideen praktisch erfahrbar werden:
Seit 2012 bietet VISIOfacto SchülerInnen der Klasse 10 die Möglichkeit, sich Eindrücke zum Thema Energieberatung zu verschaffen. In einem mehrwöchigen Praktikum ist vor allem der Blick hinter die Kulissen in Betrieben ein spannendes Highlight. Klar, dass die Theorie und vertiefende Diskussionen auch ihren Platz haben.




Oberwälden

Seit 2009 hat die VISIOfacto GmbH ihren Firmensitz in Oberwälden.

Oberwälden – StandORT mit Weitblick!

Den Weitblick hat VISIOfacto mit Oberwälden gemeinsam.
Und weil wir leben und arbeiten nicht trennen, muss es einfach schön sein, wo wir wurzeln und wirken. Seit 2010 zeigt dies eine Website, die wir mit GfE-Media entwickelt haben.

Herzlich willkommen in
www.oberwaelden.de




Altbrot energetisch nutzen

300.000 Tonnen altes Brot sind übrig – bundesweit – jährlich.
Der Heizwert daraus entspricht rund 900.000.000 kWh/a (900 GWh), bzw. einem Erdgasäquivalent von 45 Mio. €/a (Gaspreis 5 ct/kWh).
Zu diesem Ergebnis kam Christian Alber in seiner Bachelor-Arbeit 2009.
Die Forschungsarbeit fußte auf einer Kooperation zwischen VISIOfacto, der BÄKO Südwürttemberg und der Hochschule Esslingen.

Würde Altbrot energetisch genutzt, würde das – verglichen mit der Verbrennung von Erdgas – die Umwelt jährlich um 6.000 Tonnen CO2 entlasten.

Der Anstoß von VISIOfacto und seinen Kooperationspartnern wurde mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg erörtert.
Um die Ansätze – technische Möglichkeiten und ethische Fragen – zu vertiefen, hätte es damals weiterer Forschungsarbeiten bedürft. Zwischenzeitlich wird Altbrot überwiegend in Biogasanlagen zur Energiegewinnung eingesetzt. Alternativ kann dazu auch das heute sehr ausgereifte Pyrolyse-Verfahren eingesetzt werden.




CAVEMUS

VISIOfacto hatte 2008 eine Vision, die seit 2014 in einem eigenen Unternehmen realisiert wird:
CAVEMUS - Das weltweit verfügbare Notfall-Informations-System. Es stellt im Ernstfall umfangreiche Daten zur medizinischen Erstversorgung und Personenidentifikation zur Verfügung.

Entwickelt wurde CAVEMUS damals wie heute in Zusammenarbeit mit z. B. Innenministerium, Kriminalpolizei, Medizinern, Notfallexperten, DRK und der Feuerwehr. Es schließt eine wesentliche Sicherheitslücke und definiert einen neuen Begriff: Emergency Media.

Udo Lindenberg entdeckte 2010 das Potential von CAVEMUS für seine Afrika-Hilfe. Es entspann sich eine Kooperation. Die CAVEMUS GmbH beabsichtigt künftig, einen Teil ihres Erlöses karitativen Einrichtungen, wie z. B. der Udo-Lindenberg-Stiftung, zu spenden.

www.cavemus.de




MOGLI - Der Hightech Schlitten

Kann man den Schlitten neu erfinden? Etwa nach dem Vorbild der Mountain-Bike-Technik?
Im Frühjahr 2008 wurde der erste Prototyp gebaut - Konzept und Entwicklung: Studenten der Fakultät Fahrzeugtechnik der Hochschule für Technik Esslingen gemeinsam mit der VISIOfacto.

MOGLI - der Hightech Schlitten durfte im Sommer 2008 auf dem Stubaier Gletscher zeigen, was er kann - oder noch "lernen" muss. Ein einmaliges Erlebnis - nicht zuletzt dank der großartigen Unterstützung des Personals am Gletscher: Auf einer eigens für uns abgesperrten Piste konnten wir die Eigenschaften ausgiebig testen und wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung sammeln.
Nach der Gletscher-Erprobung fanden noch einige weitere Entwicklungsschritte statt. Leider fehlte bisher die Gelegenheit, die gewonnenen Erkenntnisse in einem Serienprodukt einzusetzen.

Siehe Bildergalerie!




Industriegeschichte im Filstal

Der "Historische Industriekalender 2006" erzählt die 150-jährige Erfolgsgeschichte der Industrie im Filstal. Er geht auf die Initiative von VISIOfacto-Geschäftsführer Christopher Goelz und der Gutbrod-Werbung (Stuttgart) zurück. Der Reinerlös des Projekts von 3.250 Euro wurde gemeinnützigen Zwecken im Landkreis Göppingen gespendet.

Immer noch erwähnenswert ist der vorbildliche Charakter des Historischen Industriekalenders: Verzicht auf werbliche Inhalte zugunsten reiner Information. Auf diese Weise wirkten hier etliche Botschafter der Wirtschaftsregion Filstal zusammen, was zu großer Reichweite und sehr guter Resonanz in Politik und Wirtschaft führte. Überdies sind prominente Namen mit diesem Zeitzeugnis verbunden - unter anderem Jürgen Klinsmann (Fußball), Wendelin Wiedeking (Automobil-Industrie) und Politiker wie Günther Oettinger und Angela Merkel. Als "Lehrbuch für Landeskunde" hat er in vielen Firmen und Privathaushalten einen "Ehrenplatz" als hochwertiges Zeitzeugnis gefunden.


Klaus Riegert, Angela Merkel. Foto: Bundestag
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Industriemuseum im Filstal

Sind Kühe lila? Kommt der Strom aus der Steckdose? Wie funktioniert eine Dampfmaschine, wie entsteht ein Paar Schuhe, wie prägt man eine Münze, wie arbeitet ein Buchbinder, wie ein Glasbläser, wie funktioniert ein mechanisches Uhrwerk oder wie repariert man gar eine Märklin-Eisenbahn-Lokomotive?

Dies anschaulich zu machen für jene Generationen, die die alte "Werkwelt" nicht mehr erlebt haben, gelingt mit dem geplanten Museum (Stichwort Handwerksgasse, Seite Technikforum). VISIOfacto-Geschäftsführer Christopher Goelz will als treibende Kraft für ein Industriemuseum eine spannende Zeitreise über mehr als 100 Jahre ermöglichen. Diese Initiative wird von Banken, Industrie und Handwerk sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft der Region getragen, viele begeisterte Menschen unterstützen dieses Projekt.

Näheres unter:
http://www.technikforum-gp.de/technikmuseum.html




Göppinger Technikforum e.V.

Gegründet 1982, ist das Göppinger Technikforum e. V. aktiv, um Menschen die Technik näher zu bringen. Engagierter Mitstreiter und Vorstandsvorsitzender ist VISIOfacto-Geschäftsführer Christopher Goelz.

Zahlreiche Exkursionen und Fachvorträge vermochten es seit 1984, einen Bogen von Damals über Heute bis ins Morgen zu spannen. Der Jugend nahe ist der Verein, indem er seit 1996 den "Technik-Preis" für herausragende Leistungen in den Fächern Natur und Technik bzw. Physik verleiht. Die Preisträger werden in den Klassen der 10. Jahrgangsstufe in der Region Göppingen ausgelobt.

Große Freude im Jahr 2006: In München konnte eine vollständig erhaltene mechanische Werkstatt des Jahres 1920 demontiert und in den Raum Göppingen gebracht werden. Die regionale Industrie sowie zahlreiche Helfer unterstützten die Aktion, die dem Vereinsziel "Technik-Museum" enormen Auftrieb gab.

Als aussichtsreiches Projekt wurde 2010 in einer Bachelor Thesis gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen die Realisierung des Museums anhand einer Handwerksgasse eingestuft. Der Göppinger Gemeinderat kennt das Konzept: In unmittelbarer Nachbarschaft der Fima MÄRKLIN soll eine alte Gießerei für das Museum in Verbindung der "Handwerksgasse" genutzt werden. Der Beschluss lässt noch auf sich warten.

Siehe "Industriemuseum Filstal"